Literarischer Roman · Wahrnehmungsroman
Zeitfeder
Eine rätselhafte Feder. Eine Liebe zur falschen Zeit.

Lorian Beaumont steht nach seinem Studium vor einer Zukunft, die vernünftig klingt. Im Unternehmen seines Vaters wartet ein Platz. Doch zwischen Besprechungen und Karriereplänen zieht es ihn immer wieder an die Leinwand. Dort darf etwas entstehen, ohne dass vorher feststeht, wozu es gut sein wird.
In einem Münchner Antiquitätenladen entdeckt er eine seltsame Feder. Wenig später erscheinen in seinem Erfahrungsbuch Worte, die er nicht geschrieben hat. Vertraute Augenblicke werden durchlässig. Lorian beginnt zu bemerken, dass die Welt anders auf ihn zu reagieren scheint, sobald er ihr anders begegnet.
Dann trifft er Amalia. Auch ihr Leben scheint geordnet: Familie, Verlobter, Hochzeit. Doch die Nähe zu Lorian berührt etwas, das sie lange zurückgestellt hat – ihre Musik, ihre Sehnsucht und das Recht, selbst zu entscheiden.
Als ihre Wege sich trennen, müssen beide herausfinden, welchen Erwartungen sie noch folgen wollen – und ob das Leben tatsächlich etwas ist, dem man sich anpassen muss.
Denn je mehr sich ihre Wahrnehmung verändert, desto weniger erscheint die Welt wie etwas Festes, das ihnen einfach geschieht.
Die Welt geschieht uns nicht nur. Sie antwortet darauf, wie wir ihr begegnen.