Philosophische Erzählung
Worauf wartet eigentlich das Universum?
Ein junger Mann spricht nachts mit dem Universum über seine Zukunft.

Auf dem Schreibtisch liegt eine Bewerbung. Eigentlich müsste er sie nur noch abschicken. Doch wie entscheidet man sich für einen Lebensweg, wenn sich die Welt schneller verändert als die eigenen Vorstellungen von ihr? Und warum fühlt sich dieser erste Schritt an, als müsste man bereits wissen, wer man bis zum Ruhestand gewesen sein will?
Mit einer Tasse Tee setzt sich der junge Mann auf die Fensterbank. Dann ist da eine Stimme – vertraut und fremd zugleich. Spricht er mit sich selbst? Oder tatsächlich mit dem Universum? Ein Gespräch durch die Nacht beginnt.
Während draußen der Morgen näher rückt, verändert sich sein Blick. Seine Fragen öffnen Möglichkeiten, und mit ihnen wächst die Freude, selbst etwas beizutragen.
Eine nachdenkliche, poetische und humorvolle Erzählung über eine einzige Nacht – und die Weite, die sich im Gespräch erschließen kann.
Am Abend glaubt er, seine Zukunft entscheiden zu müssen. Am Morgen beginnt er, sie als Möglichkeit zu sehen.