Literarischer Roman
Der Mann, der seinen Namen zurückgab
Was bleibt von einem Leben, wenn man aufhört, derjenige zu sein, den alle darin erkennen?

Ein Mann erfährt, dass er in seinem eigenen Leben vermisst wird. Sein Name steht noch an Türen, in Akten und Erinnerungen – nur er selbst scheint darin kaum noch vorzukommen.
Also beginnt er, sich aus dem zurückzuziehen, was andere längst für ihn festgelegt haben. Je weiter er geht, desto unwichtiger wird, wer er gewesen ist – und desto dringlicher die Frage, wer übrigbleibt, wenn ein Mensch seinen Namen nicht länger mit seinem Leben verwechselt.
Manchmal muss man verschwinden, um herauszufinden, wer eigentlich vermisst wird.