KAPITEL 1
Die Burg aus Pappe
An der Decke war noch Sonne. Finola stellte einen Fuß in den hellen Streifen. Unter ihrer Schuhsohle lag der weiße Putz der Bahnhofshalle, und ihr Kopf zeigte zu den Tischen hinunter. Wenn sie sich ein wenig vorbeugte, konnte sie bis in die Küche sehen.
Der Nachmittagszug war abgefahren. Eine Weile hatten noch Koffer über die Fliesen gerumpelt, doch jetzt hörte man nur die große Uhr und gelegentlich das Klappern von Tellern. Es roch nach Tomaten und warmem Teig. An einem Tisch saßen die Geschwister Toni und Enzo. Zwischen ihnen lagen Pappstücke, eine Schere und ein Knäuel roter Wolle. Toni schnitt Zacken in einen Karton, den Enzo festhielt. Wenn die Schere weiterwanderte, wanderten seine Hände mit. Aus dem Karton wurde eine Burgmauer.
Finola betrachtete das kleine Fenster in einem der Türme. Sie stellte sich einen König vor, der die Tomatensoße roch und sich weit hinauslehnte. Dabei würde ihm die Krone herunterfallen, und unten müsste jemand stehen, um sie aufzufangen. Enzo sagte etwas, und Toni lachte. Rasch hielt sie sich die Hand vor den Mund, denn zwischen ihren Lippen
steckte noch eine Pappzacke. Finola lehnte sich weiter vor. Jetzt wollte sie wissen, was da unten so lustig war.
Finola ging über die Decke zum hohen Fenster. Dort wartete sie einen Atemzug, bis sich die Wand unter ihren Füßen wieder wie ein Fußboden anfühlte. Heute dauerte das länger als sonst. Sie ging daran hinunter und wechselte dicht über den Fliesen auf den Hallenboden. Am Tisch schob Enzo ihr mit dem Fuß einen Stuhl zurück.
Toni und Enzo kannten das schon. Seit letztem Donnerstag wohnte Finola bei ihrer Familie, den Salvatorinis. Heute war Mittwoch, und morgen sollte sie auf ihren Planeten zurückkehren. Der Weg dorthin führte durch die hintere Tür.
Schon am ersten Abend hatte Enzo wissen wollen, wie ihr Planet hieß.
„Zekrevenzeferredefenga“, sagte Finola.
Enzo schaute sie an. „Und jetzt noch mal langsam.“
Während Finola den Namen wiederholte, schrieb Toni ihn auf. Dafür musste sie das Blatt quer legen.
Enzo fuhr mit dem Finger unter den Buchstaben entlang.
„Da sind ja dauernd E drin.“
Er zählte sie, dann noch einmal.
„Acht! Ich sage Acht-E.“
Finola betrachtete den aufgeschriebenen Namen. „Dann fehlen aber die anderen Buchstaben.“
„Die kannst du behalten“, sagte Enzo. „Ich brauche nur die acht.“
Seitdem hieß ihr Planet bei Toni und Enzo Acht-E. Seine Bewohner nannten sich Lumensianer. Finola war eine von ihnen.
Nun saß Finola bei den beiden am Tisch und legte die Hand auf das Holz. Es drückte fest gegen ihre Haut. Die Mädchengestalt hatte sie sich für diesen Besuch ausgesucht. Zu Hause hatte noch Licht hindurchgeschimmert, doch beim Herüberkommen war daraus ein fester Körper geworden. Ein Körper, der jetzt Hunger hatte. Finola atmete den Duft von warmem Teig ein.
Auf dem hohen Fensterbrett lagen ihre Jacke und ihre Reisetasche. Daneben steckten die glatten Steine vom Bahnsteig in einem Becher. Für all das hatte Toni ihre Malkiste und ihr gestreiftes Kissen nach oben ins Zimmer bringen müssen. Finola hatte vom Fenster aus das Dach des Kiosks bestaunt. Toni hatte nur auf die Stelle gezeigt, an der ihr Kissen gelegen hatte.
„Antonella, die Hefte müssen noch vom Küchentisch!“, rief Tonis Mutter aus der Küche.
Toni hieß eigentlich Antonella. Sie legte die Schere hin und holte ihre Hefte. Als sie zurückkam, hielt sie sie weit von sich weg: An einer Ecke klebte Tomatensoße. „Jetzt sind es Pizzaaufgaben“, sagte Enzo. Toni legte die Hefte auf einen trockenen Stuhl und sah zum Fensterbrett. „Ich möchte nachher wieder dort lesen.“
Finola schaute hinauf. Neben ihrer Reisetasche stand der Steinebecher. „Da sieht man bis zum Kiosk.“ „Ja“, sagte Toni. „Deshalb sitze ich dort gern. Aber meine Malkiste und mein Kissen musste ich nach oben bringen.“
„Morgen nehme ich die Tasche mit“, sagte Finola. „Ich möchte aber heute dort sitzen“, sagte Toni. Für die Tasche war das ein guter Platz. Unten stand sie ständig jemandem im Weg. Finola zeigte zum anderen Fenster. „Da ist doch noch Platz.“ „Direkt über dem Mülleimer“, sagte Toni.
Finola drehte sich um. Von oben hatten die beiden Fensterbretter gleich ausgesehen. Unter dem anderen stand tatsächlich der Mülleimer, und sein Deckel war offen. „Die Jacke kann an den Haken“, sagte sie. „Und die Tasche bringe ich nach oben. Unter mein Bett.“
Sie hängte die Jacke auf und trug die Tasche zur Treppe. Unter dem Bett würde sie jedes Mal danach kriechen müssen. Als sie zurückkam und für den Steinebecher an der Wand hinaufging, hielt Toni sie auf. „Den kannst du stehen lassen. So viel Platz brauche ich auch wieder nicht.“
Finola rückte den Becher in die Ecke. „Aber wenn du ihn umwirfst, sammelst du die Steine ein.“ „Ich werfe ihn nicht um.“ „Falls doch.“ Toni nickte. Als Finola wieder am Tisch saß, zeigte Toni zur Decke. „Da ist noch etwas von dir.“
Ein grauer Schuhabdruck saß mitten im weißen Putz. Finola hob den Fuß und sah auf ihre Sohle. Sogar das Muster stimmte. „Den wische ich nachher weg.“ „Mit dem Kissen bitte nicht“, sagte Toni.
Enzo zog einen Streifen Klebeband ab, der prompt an seinem Ärmel hängen blieb. „Wer wohnt da drin?“, fragte Finola und zeigte auf die Burg. „Ein Prinz“, sagte Enzo, während er versuchte, das Klebeband mit dem Daumen abzustreifen.
„Mit Krone?“, fragte Finola. Enzo nickte. „Dann muss unten jemand aufpassen“, sagte Finola. „Falls er sich aus dem Fenster lehnt.“ „Unser Prinz bleibt hinter der Mauer“, sagte Toni.
Enzo schob zwei Finger durch das Fenster, als wären es Beine. Einer blieb am Klebeband hängen. Als er ihn herausziehen wollte, neigte sich der ganze Turm zur Seite. Finola fing ihn auf. Toni zeichnete einen größeren Bogen um das Fenster. Während sie schnitt, hielt Finola die Pappe fest, und Enzo befestigte den Turm neu. Diesmal blieb er stehen.
Vor der Burg sollte ein Drache schlafen. Der Prinz musste an ihm vorbei, ohne ihn zu wecken. Toni knurrte tief aus der Kehle. Enzos Finger verschwanden sofort im Fenster. Finola lachte. „Die trauen sich nicht mehr raus.“
Als Toni noch einmal knurrte, musste sie husten. Enzo schob ihr das Wasserglas hin. „Vielleicht ist er erkältet.“
KAPITEL 2
Fünf Minuten Theater
An der Eingangstür zur Bahnhofshalle klapperte es. Ein Rad blieb an der Schwelle hängen, sprang darüber, und ein niedriger Wagen mit drei Holzkisten rollte herein. Dahinter kam eine Frau mit einem roten Schal zum Vorschein. „Frau Rabe!“, rief Enzo und sprang auf. Dabei stieß sein Stuhl gegen Finolas.
Frau Rabe war die Puppenspielerin. Morgen, am Donnerstag, würde sie in der Bahnhofshalle auftreten. Im letzten Jahr hatte ihr Puppenhund einen Brief verschluckt. Enzo hatte die Hundestimme danach beim Abendessen ausprobiert. Mehrere Abende lang. Auch die Gäste von Acht-E kannte Frau Rabe schon. Wenn Finola von der Decke winkte, winkte sie zurück.
Frau Rabe betrachtete die Burg. „Das sieht nach viel Arbeit aus. Aber schön geworden.“ „Ja, unser Theater“, sagte Enzo.
Toni stellte den schiefen Turm gerade. „Können wir morgen vor Ihnen spielen?“ Frau Rabe legte den Kopf schief. „Wie lange?“ „Nur fünf Minuten“, sagte Toni.
Enzo holte Luft. Toni sah ihn an. Er schloss den Mund wieder. „Um elf geht es los“, sagte Frau Rabe. „Ihr bekommt die ersten fünf Minuten.“ Sie hielt eine Hand hoch. Enzo betrachtete die fünf Finger, als könnte man daran ablesen, wie viel Theater hineinpassen würde.
Finola sah zur Uhr. „Morgen um zwölf gehen wir nach Hause. Bastis, Lakritze und ich.“ Für einen Moment hielt Enzo das Klebeband still. „Aber um elf bist du noch da. Bis zwölf ist doch noch eine ganze Stunde.“
„Ja“, sagte Finola. „Dann machst du den Drachen“, sagte Enzo und schob ihr das grüne Papier hin.
Finola ließ das Papier einen Moment liegen. „Den Drachen halten kann ich. Aber ich habe noch nie vor Leuten Theater gespielt. Wenn die dann alle auf uns schauen und ich …“ Sie strich über eine Ecke des Papiers.
„Ich auch nicht“, sagte Enzo.
Finola sah zu Toni. „Du hast Frau Rabe gleich gefragt. Wusstest du schon, dass wir das können?“ „Ich wollte erst mal wissen, ob wir dürfen“, sagte Toni. Sie rückte den Turm ein Stück zur Seite. „Wir können doch proben.“
Finola betrachtete den Platz vor der Burg. „Aber einer muss dort sitzen und zuschauen. Damit wir wissen, ob man den Drachen sieht.“ „Gute Idee“, sagte Toni.
Finola zog das grüne Papier zu sich. „Dann halte ich den Drachen.“ Bis morgen zwölf war noch Zeit für eine Probe. Und für Frau Rabes Hund, falls der wiederkam.
Frau Rabe klopfte auf ihre kleinste Kiste. „Die ist leer. Ihr könnt sie für die Probe ausleihen. Aber heute Abend brauche ich sie zurück.“
Aus der Küche kam Giulia, Tonis und Enzos Mutter. Sie begrüßte Frau Rabe, hob einen Papierrest vom Stuhl und betrachtete die Burg.
„Morgen bekommen wir fünf Minuten Theater“, erklärte Enzo. „Aha“, sagte Giulia. „Vor Frau Rabe“, ergänzte Enzo. Giulia lächelte. „Dann braucht ihr heute bald einen anderen Platz zum Proben. Die Gäste kommen gleich.“
Während Toni die Pappreste einsammelte und Enzo die geliehene Kiste neben den Tisch stellte, schob Finola die Schere beiseite. Sie breitete das grüne Papier vor sich aus.
Daraus faltete sie zwei Flügel, ging damit an der Wand hinauf und hielt sie über die Burg. „Der Drache
könnte bis zur Uhr fliegen.“ Frau Rabe trat etwas zurück. „Nicht über den Durchgang, bitte. Da kommen gleich die Koffer.“ Finola zog die Flügel auseinander, doch das Papier spannte sich so sehr, dass ein Streifen abriss. Er flatterte auf den Hallenboden, wo Enzo ihn aufhob.
„Mit meinem richtigen Drachen geht es besser.“ Er öffnete den niedrigen Schrank neben der Küche. Sein Stoffdrache war grün und hatte ein kürzeres und ein längeres Horn. Einen Flügel hatte Toni wieder annähen müssen, nachdem Enzo ihn an einem Türgriff hängen gelassen hatte.
Aus dem Schrank kam eine rote Socke, dann ein Holzlöffel. Dann Enzos Kopf. „Der war hier.“
Toni kniete sich neben ihn. „Wann hast du ihn zuletzt da reingelegt?“ Enzo betrachtete die Socke. „Gestern habe ich hinten mit ihm gespielt. Im Gepäckraum.“
„Dann suchen wir dort“, sagte Toni. „Aber ich habe ihn wieder mitgenommen“, sagte Enzo. „Wohin?“, fragte Toni. Enzo schwieg eine Weile. „Ich hatte ihn auf die Fundtruhe gesetzt. Nur kurz. Damit ich seine Höhle wegräumen konnte.“
Sie stellten die Burg auf einen freien Tisch an der Wand und gingen durch den schmalen Gang hinter der Küche. Am Ende stand die Tür nach Acht-E.
Ein Mann mit einem Strohhut kam aus der Küche und ging an ihnen vorbei. Er wischte sich einen kleinen roten Fleck von der Wange, betrachtete seinen Finger und zog ein Taschentuch hervor. „Bis zum nächsten Mal“, sagte er.
Toni winkte ihm, als er die hintere Tür öffnete. Helles Licht fiel auf die Fliesen. Dahinter erkannte Finola durchscheinende Flächen, eine hinter der anderen, bis sie im Licht verschwanden. Im Rahmen leuchteten viele kleine, runde Stellen. Der Mann ging hindurch; sein Strohhut war als Letztes zu sehen. Auch nachdem die Tür zugefallen war, leuchteten die runden Stellen weiter.
Enzo drückte die Tür zum Gepäckraum auf. Dort roch es nach Holz und den Mänteln, die niemand abgeholt hatte. Unter einer Reihe leerer Haken stand die große Fundtruhe. Auf ihrem Deckel saß kein Drache. „Vielleicht ist er reingefallen“, sagte Enzo. Gemeinsam hoben sie den Deckel.
Obenauf lag ein roter Handschuh. Als Enzo danach griff, sah es für einen Augenblick aus, als käme ihm eine Hand aus der Truhe entgegen. Dann hing der Handschuh schlaff zwischen seinen Fingern. „Kein Drache.“ Darunter lagen ein Schal, eine Knopfdose und ein zusammengefalteter Regenschirm. Sein Griff war ein geschnitzter Entenkopf, dem ein Augenknopf
fehlte. Finola strich über den Schnabel. Aufgespannt würde der Schirm der Ente einen sehr großen Hut machen.
Als Toni den Schal anhob, löste sich etwas Helles aus der Wolle. Finola fing es auf. Es war eine kleine Feder. An ihrer Spitze saß ein grauer Fleck.
Sie drehte die Feder zwischen den Fingern und pustete dagegen. Die feinen Härchen gingen auseinander und legten sich wieder zusammen.
„Wir suchen einen Drachen“, erinnerte Enzo sie.
„Ich weiß.“ Finola hielt die Feder ins Licht. „Ich wollte etwas anderes finden. Aber die Feder wusste das ja nicht.“
Toni lachte. „Die hilft uns aber nicht beim Suchen.“
„Nein. Aber ich freue mich trotzdem, dass wir sie gefunden haben.“
Enzo beugte sich darüber. „Die könnte vom Bahnsteig sein.“
„Oder sie war schon im Schal“, sagte Toni. „Als jemand ihn getragen hat.“
Finola strich einmal vorsichtig über die weichen Härchen. Dann legte sie die Feder auf den Schrank neben der Truhe und half weitersuchen.
Toni hielt den Schal hoch, damit Enzo darunter suchen konnte. Aber in der Truhe war nichts Grünes. Finola ging an der Wand neben den Haken hinauf und schaute in den Spalt hinter der Truhe.
Dort lag der Drache auf dem Rücken, einen Flügel zwischen den hinteren Füßen eingeklemmt. „Da ist er!“ Enzo streckte die Hand in den Spalt, erreichte aber nur die Stoffspitze. Finola griff von oben nach dem weichen Bauch. Noch hing der Flügel am Holz fest, doch Toni löste ihn vorsichtig, und gemeinsam bekamen sie den Drachen heraus.
Enzo strich seine Flügel glatt. „Ich wusste doch, dass ich ihn hiergelassen hatte.“
„Eben hattest du ihn noch mitgenommen“, sagte Toni.
Enzo drückte auf den Bauch des Drachen. Dessen Kopf neigte sich nach vorn. „Er erinnert sich auch nicht.“
Während Finola von der Wand herunterkam und Toni die Truhe wieder einräumte, ließ Enzo den Drachen knurrend um den Tisch fliegen. Am kleinen Fenster stand ein niedriger Schrank. Daneben entdeckte Toni einen freien Hocker und zog ihn ins Licht. „Hier könnte ich lesen.“
Finola beugte sich zum Fenster. Durch die Scheibe sah sie ein Stück Bahnsteig und die Beine der Leute, die draußen vorbeigingen. Ein roter Schuh blieb kurz stehen und verschwand wieder. „Von der Halle aus sieht man auch die Köpfe“, sagte sie. Toni setzte sich auf den Hocker. „Ich möchte gerade gar keine Köpfe sehen.“ Sie zog die Beine unter den Sitz. „Hier kommt keiner mit einem Koffer vorbei.“
Als sie sich zum Fenster drehte, entdeckte sie die kleine Kiste auf dem Schrank. Die war viel heller als die Fundtruhe. An ihrem Deckel saßen zwei schmale Messingscharniere. „Was ist da drin?“ Enzo kam mit dem Drachen zurück. „Die Sachen von Omas erstem Gast.“
Toni hob den Deckel. Ein gefaltetes Stück Stoff lag darin, mit einer schmalen hellen Kante. Darauf lagen ein Stein, eine Glocke ohne Klöppel und ein durchsichtiger Löffel. Daneben waren ein Ring mit einer Lücke, ein kleiner Kreisel und ein dunkles Buch.
Enzo nahm den Löffel zwischen zwei Finger. „Wie findet man den in der Suppe wieder?“ Finola beugte sich über den Stein. Außen sah er hart aus. In seiner Mitte war eine Mulde. Als sie den Daumen hineinlegte, gab die Mulde nach. Sie ließ los, und die Stelle wurde wieder glatt. Enzo legte den Löffel
zurück und schüttelte die Glocke. Nichts. „Kaputt.“ Er stellte sie wieder in die Kiste.
Toni nahm das Buch heraus. Es war kaum größer als ihre Hand, mit heller geriebenen Ecken und einem schmalen Band zwischen den Seiten. Als sie es aufschlug, machte es leise ding.
Alle drei sahen zur Glocke. Die stand still. Enzo beugte sich über die Kiste. „Du bist zu spät.“ Finola wartete. Aber die Glocke gab keinen Laut mehr von sich. Toni hielt das Buch aufgeschlagen. Gemeinsam beugten sie sich über die erste Seite.